
„Als ich angefangen habe, habe ich meine Treppenstufen als Ablagefläche genutzt.
Im Jahr 2015 hatte ich keine Garage. Nur einen Küchentisch. Dort begann Sim-Lab. Späte Nächte, viel Kaffee und die stetige Unterstützung meiner Frau Nevena hielten alles am Laufen. Tagsüber arbeitete ich als Ingenieur, und abends verwandelte ich unser Wohnzimmer in eine improvisierte Werkstatt. Teile fertigen, Bestellungen verpacken und Lösungen finden – mit den Werkzeugen, die ich gerade zur Verfügung hatte.
Was als Nebenprojekt begann, gewann schneller an Fahrt, als ich erwartet hatte. Bestellungen kamen aus der ganzen Welt. Ich erinnere mich noch genau an die Namen unserer ersten Kunden. Sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und ich habe sie nie vergessen.
Irgendwann wurde klar, dass zwei Jobs gleichzeitig keine Dauerlösung sind. Also entschied ich mich, alles auf eine Karte zu setzen. Meinen Ingenieurjob zu verlassen war kein leichter Schritt, aber es war der Moment, der alles Weitere geprägt hat. Genau dort begann Sim-Lab wirklich.
„Die Garagenzeit“
Die Bestellungen kamen zunächst nur vereinzelt – ein paar pro Tag – und jede einzelne fühlte sich bedeutsam an. Am Anfang wurde jedes Cockpit auf Bestellung gefertigt, und jede Schraube von Hand ausgewählt, irgendwo zwischen Begeisterung und Erschöpfung.
Die Verpackung war improvisiert, mit Kartons, die wir gerade auftreiben konnten, und jede Sendung fühlte sich an, als würden wir ein Stück unserer Arbeit in die Welt hinausschicken.
Die örtliche Post gewöhnte sich schnell daran, mich mit einem Wagen voller Pakete zu sehen. Doch mit steigender Bestellzahl wurde der Platz rasch zum Problem. Die Garage, die einst wie ein Rückzugsort wirkte, wurde plötzlich viel zu eng. Wir brauchten mehr Raum zum Denken, Bauen und Atmen.
Also zogen wir in unseren ersten richtigen Firmenstandort. Er war nicht groß, aber er hatte ein Büro und sogar eine Küche. Für uns war das ein riesiger Schritt nach vorn. Endlich fühlte es sich so an, als hätte Sim-Lab Raum, um sich weiterzuentwickeln.

Innerhalb weniger Jahre entwickelten wir uns vom Newcomer zum anerkannten führenden Hersteller von High-End-Cockpits in der Branche. Mit dem Aufkommen der Direct-Drive-Wheelbases, die den Bedarf an besonders stabilen Aluminiumprofil-Cockpits schufen, war klar: Wir waren gekommen, um zu bleiben.
Einige Jahre später hatten wir das Unternehmen öfter umgezogen, als ich zählen kann, und schließlich bezogen wir eine 2.300 m² große Produktions- und Lagerfläche, von der aus wir unser Geschäft in den darauffolgenden Jahren weiterführten.
„Mit so vielen Sim-Racern weltweit in Kontakt zu stehen und sie mit hochwertigem Equipment auszustatten, war eine unglaublich bereichernde Erfahrung.“

„Das echte Rennsport-Feeling erleben.“
Eines der Highlights meiner Sim-Lab-Reise war die Möglichkeit, selbst Rennen zu fahren. Sim Racing hat sich weit über das hinaus entwickelt, was ich mir je vorgestellt habe – auf ein Niveau, auf dem man durch konsequentes Training am Simulator tatsächlich zu einem versierten Rennfahrer werden kann.
Meine eigenen Erfahrungen aus dem realen Motorsport haben mir wertvolle Einblicke und Inspiration für die nächsten Schritte von Sim-Lab gegeben. Sie treiben meine Leidenschaft an, authentisch motorsport-inspirierte Produkte in die Häuser von Enthusiasten weltweit zu bringen und die Brücke zwischen virtuellem und realem Racing zu schlagen.

„Skalierung: Wachstumsschmerzen“
Mit der Nachfrage Schritt zu halten, war eine der größten Herausforderungen auf dem Weg von Sim-Lab. Wachstum verläuft nie reibungslos oder vorhersehbar. Löst man ein Problem, tauchen oft direkt zwei neue auf. Von der Lagerverwaltung über Logistik bis hin zur Optimierung der Produktion – jede Phase brachte ihre eigenen Hürden mit sich. Doch mit jeder Herausforderung haben wir uns angepasst, dazugelernt und sind stärker geworden.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit ist: Wachstum bedeutet nicht nur mehr Maschinen, mehr Fläche oder mehr Bestellungen. Es bedeutet vor allem, die richtigen Menschen an Bord zu haben. Über die Jahre hatten wir das Glück, ein Team aufzubauen, das nicht nur für Sim-Lab arbeitet, sondern gemeinsam mit Sim-Lab wächst.
Dieses Team definiert Sim-Lab. Jeder Einzelne bringt Engagement, Kompetenz und eine gemeinsame Leidenschaft für das, was wir tun. Es gibt ein starkes Verantwortungsbewusstsein. Jeder ist stolz auf seine Rolle und versteht, wie sein Beitrag ins große Ganze passt. Die Atmosphäre ist positiv, die Energie hoch und der Teamgeist spürbar – etwas, worauf man sich jeden Tag freut.
Am Ende geht es bei Sim-Lab nicht nur um Produkte. Es geht um die Menschen, die sie zum Leben erwecken.


„Zusammenarbeit mit Champions – ein persönlicher Meilenstein“
Bei Sim-Lab ist Innovation nicht nur ein Schlagwort, sondern die treibende Kraft hinter allem, was wir tun. Eines der stärksten Beispiele für dieses Engagement ist unsere Partnerschaft mit dem Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team.
Mit einem so ikonischen Namen im Motorsport zusammenzuarbeiten und ihr legendäres Lenkrad in die Sim-Racing-Community zu bringen, war für uns ein echter Meilenstein.
Solche Partnerschaften stehen nicht nur für Prestige, sondern vor allem für gemeinsame Werte: Präzision, Performance und das kompromisslose Streben nach Exzellenz. Kooperationen dieser Art motivieren uns, die Messlatte immer höher zu legen, neue Technologien zu erschließen und weiterhin Produkte zu entwickeln, die neu definieren, was im Sim Racing möglich ist.
Bei Sim-Lab ist jede Partnerschaft ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft – Innovation für Innovation.
„Teamarbeit“
Hinter jedem Produkt, jedem Design und jeder Lieferung steht ein engagiertes Team, das Sim-Lab zu dem macht, was es heute ist. Von Ingenieuren und Designern bis hin zu Customer-Support-Spezialisten und Logistikexperten – unser Team teilt die Leidenschaft für Exzellenz und ein klares Bekenntnis zu unseren Kunden.
Diese Kultur der Zusammenarbeit und Innovation ist ein zentraler Bestandteil unseres Erfolgs. Jedes Mitglied des Sim-Lab-Teams bringt seine Expertise ein und trägt zu einer gemeinsamen Vision bei: Weltklasse-Produkte zu entwickeln, die das Sim-Racing-Erlebnis neu definieren.

“Innovation: my driving force”
For me, innovation has always been more than just a buzzword, it’s been the driving force behind everything I do at Sim-Lab. From the very beginning, I’ve been deeply involved in developing new products, refining existing ones, and finding ways to push the boundaries of what’s possible. Whether it’s sketching out ideas on paper, testing prototypes, or obsessing over the tiniest design details, I’ve always felt most at home in the creative process.
What excites me most is seeing an idea go from a rough concept to a fully realized product in the hands of a passionate sim racer. Every cockpit, every mount, and every piece of hardware we create is the result of countless hours of design, testing, and iteration. But for me, true innovation isn’t just about coming up with something new, it’s about solving real problems, enhancing the experience, and making sure every racer, no matter their skill level, has access to equipment they can trust.
At Sim-Lab, I’m proud to say we’re not just following trends, we’re setting them. And as long as I’m here, you’ll find me right in the middle of it all, dreaming, designing, and building the next generation of sim racing gear.
„Mehr als Cockpits. Wir treiben dein gesamtes Sim-Racing-Setup an.“
Bis 2025 war aus dem einen Cockpit auf meinem Küchentisch etwas entstanden, das ich mir damals kaum hätte vorstellen können. Wir waren nicht länger nur Cockpit-Hersteller, sondern hatten uns zu einem vollständigen Ökosystem für Sim Racer entwickelt.
Diese Entwicklung war kein Ergebnis eines großen Businessplans, sondern eine natürliche Progression – angetrieben durch das Feedback der Community und die Leidenschaft unseres Teams. Wir haben genau zugehört: Was wünschen sich Racer? Was fehlt ihnen? Und wir haben es umgesetzt.
Von Pedalen und Shiftern bis hin zu Handbremsen und Lenkrädern – jedes neue Produkt war Teil eines größeren Ganzen, entwickelt, um nahtlos miteinander zu funktionieren. Ein komplettes Sim-Lab-Setup in einem Zuhause zu sehen und zu wissen, dass jede einzelne Komponente mit derselben Hingabe und Detailgenauigkeit gefertigt wurde wie unser allererstes Cockpit – dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen.
Es geht nicht nur darum, Equipment zu verkaufen. Es geht darum, ein ganzheitliches Erlebnis zu schaffen – eine Plattform, auf der Leidenschaft wachsen kann.
Wir haben seit den Garagenzeiten einen langen Weg zurückgelegt, doch unsere Kernmission ist unverändert geblieben: das bestmögliche Sim-Racing-Erlebnis zu schaffen – inspiriert von und entwickelt für die Community, auf die wir so stolz sind.


„Angetrieben von persönlichen Geschichten“
Einer der erfüllendsten Aspekte beim Aufbau von Sim-Lab waren die Begegnungen und Verbindungen, die sich auf diesem Weg ergeben haben. Ob durch lebhafte Diskussionen auf Facebook, persönliche Treffen mit Kunden auf Events oder den Austausch per E-Mail über Setups und Feedback – diese Interaktionen waren stets eine Quelle von Motivation und Freude.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie Sim Racing Menschen weltweit verbindet, und ich bin stolz darauf, dass Sim-Lab dazu beitragen kann. Am Ende geht es nicht nur darum, Produkte zu entwickeln und zu verkaufen, sondern darum, eine gemeinsame Leidenschaft zu teilen, Herausforderungen zusammen zu lösen und mit einer Community, die sich wie Familie anfühlt, etwas Bedeutungsvolles aufzubauen.